fazenda_logoMit den Erlösen des Fastenessens und aus dem Eine-Welt-Verkauf in der Advents- und der Fastenzeit unterstützen wir aktuell das Sozialwerk "Fazenda da Esperanca" des Franziskanerpaters Paul Stapel ofm.
Nachfolgend finden Sie ein Text, der Ihnen einen Überblick über die Entstehung und Tätigkeiten der Fazenda gibt, von der mittlerweile auch viele Einrichtungen in Deutschland existieren. Zur offiziellen Homepage der Fazenda gelangen Sie
hier.

Die Geschichte des Sozialwerks zeigt die Anstrengung von Menschen, die angesichts der heutigen sozialen Probleme täglich den Kampf gegen Bequemlichkeit und Pessimismus aufnehmen. Mit einem Mut, der gegen jede Hoffnungslosigkeit angeht, bauten sie aus dem Nichts ein Pionierwerk auf, das Menschen hilft, ihre menschliche Würde wiederzufinden und welches im Mai 2007 von Papst Benedikt persönlich vor Ort in Brasilien besucht worden ist.
Alles begann mit der Ankunft von frei Hans Stapel in Guaratingueta (SP) im Jahr 1979. Der Franziskaner begann  mit  der  Pfarrei  "Nossa  Senhora  da  Glória" eine  neue Erfahrung  des  Lebens. Daraus  entstanden verschiedene soziale Initiativen.
Aus dieser Erfahrung heraus entstand auch die "Fazenda der Hoffnung". Vor 12 Jahren stellte Nelson, ein Jugendlicher der Pfarrei,  fest,  dass  in  der  Nähe seiner Wohnung ein Treffpunkt für Drogenabhängige existierte. Er nahm Kontakt zu diesen Personen auf, und ohne etwas von ihnen zu erwarten, gewann er die Freundschaft und das Vertrauen dieser Gruppe. Zu seiner Überraschung bat ihn einer der Drogenabhängigen, ihm zu helfen, von der Sucht los zu kommen. Weitere von ihnen taten den gleichen Schritt und sie beschlossen, zusammen in einem Haus zu wohnen. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Rehabilitanden und auch freiwillige Helfer, die sich gegenseitig respektierten, von ihrer Handarbeit lebten und die vom Pfarrer unterstützt und begleitet wurden. Nach einiger Zeit wurde das Haus, das sie gemietet hatten, zu klein. Mit Hilfe der Gemeinde errichteten sie ein Zentrum außerhalb der Stadt und begannen auch einige kleine Industriebetriebe aufzubauen.
Aufgrund der erfolgreichen Rehabilitation der Jugendlichen erhielt das Zentrum den Namen "Fazendas d´Esperanza" - "Fazenda der Hoffnung". Dieses Zentrum nimmt allein in Guaratingueta derzeit ca. 200 Drogen- und Alkoholabhängige auf. Bis heute sind in den verschiedensten Regionen Brasiliens solche Zentren entstanden. Guaratingueta (SP), Coroate (MA), Lagarto (SE), Garanhuns (PE), Casca (RS) und Curitiba (PA). Auf der ganzen Welt sind es mittlerweile weit über 40 Zentren und seit dem Papstbesuch wächst die Zahl der Anfragen aus allen Ländern der Welt.
Es entstanden weitere Initiativen, die den Notwendigkeiten von Kindern, obdachlosen Familien, Arbeitslosen, Kranken und allein stehenden Müttern entsprachen.
Innerhalb von 10 Jahren erhielten mehr als 400 Kinder durch eine Adoption eine neue Familie.
Außerdem erhielten viele Aidskranke die Chance, den inneren Frieden zu finden, und konnten so gelassen die letzten Stunden ihres Lebens verbringen.
Das ganze Jahr hindurch erhalten 400 Kinder in deren Kindergärten das, was sie brauchen, sodass ihre Mütter sorglos ihrer Arbeit nachgehen können.
Durch deren Recyclingprojekt, mit dem sie aus nichtorganischem Müll Plastikflaschen herstellen und mit Spülmittel füllen, haben sie in der ganzen Stadt einen ökologischen Bewusstseinsprozess angestoßen. Mit dieser Initiative konnten Arbeitsplätze für 40 Familien geschaffen werden. Darüber hinaus half der Verkauf von Recyclingmaterial, einen Teil der Ausgaben der Kindergärten zu decken.
Außerdem erhielten viele Aidskranke die Chance, den inneren Frieden zu finden, und konnten so gelassen die letzten Stunden ihres Lebens verbringen.
Das ganze Jahr hindurch erhalten 400 Kinder in deren Kindergärten das, was sie brauchen, so dass ihre Mütter sorglos ihrer Arbeit nachgehen können.
Durch deren Recyclingprojekt, mit dem sie aus nichtorganischem Müll Plastikflaschen herstellen und mit Spülmittel füllen, haben sie
in der ganzen Stadt einen ökologischen Bewusstseinsprozess angestoßen. Mit dieser Initiative konnten Arbeitsplätze für 40 Familien geschaffen werden. Darüber hinaus half der Verkauf von Recyclingmaterial, einen Teil der Ausgaben der Kindergärten zu decken.
Mit der großzügigen Hilfe von vielen Menschen, die sensibel sind für Notwendigkeiten der anderen, organisierte das Sozialwerk den Häuserbau für 36 arme Familien.
Eine Grausame Geschichte, die das Leben schreibt handelt von den so genannten "Pistoleiro" in Brasilien. Die Leiterin eines Kinderhorts  erzählt: "Dort drüben wohnt ein Pistoleiro. Er ist Familienvater und hat drei Kinder. Er ist Polizist - aber er arbeitet auch als Pistoleiro! Diese "Scharfschützen" haben eine Namensliste von Personen, die "abgeschossen" werden sollen. Für diese Aufträge erhalten sie Geld. Z.B. zahlen Geschäftsleute pro Straßenkind 200 Euro, damit diese nicht länger vor deren exklusiven Läden im Rinnstein sitzen und betteln. Vermisst werden diese Kinder von niemandem... Nun haben die Fazendas mittlerweile eine so gute Beziehung zu vereinzelten Pistoleiros
aufgebaut, dass diese vorher in Kenntnis gesetzt werden, dass dieser Junge oder jenes Mädchen morgen erschossen wird, wenn es weiterhin vor dem und dem Laden sitzt. Somit können die Fazendas das entsprechende Kind von der "Abschussliste" und in ihre Obhut holen.

 

Termine

Mi. | 14. Nov. 2018 | 12:30 - 19:00:
BV Sitzung
Do. | 15. Nov. 2018 | 17:00 - 18:30:
Erstkommunionvorbereitung
Fr. | 16. Nov. 2018 | 17:00 - 18:00:
Gruppenstunde der Messdiener
So. | 18. Nov. 2018 | 10:00 - 11:00:
Hochamt
Mo. | 19. Nov. 2018 | 00:00
Dekanat / Schwester Teresa
Di. | 20. Nov. 2018 | 09:00 - 09:30:
Hl. Messe
Di. | 20. Nov. 2018 | 09:30 - 10:00:
Rosenkranzgebet
Di. | 20. Nov. 2018 | 15:00 - 17:00:
Seniorenstube
Do. | 22. Nov. 2018 | 09:00 - 09:30:
Hl. Messe
Do. | 22. Nov. 2018 | 17:00 - 18:30:
Erstkommunionvorbereitung

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